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Die Senne

Kupferstich von Georg Rudolphi aus dem Jahre 1672 aus dem Buch "Monumenta Paderbornensia".

Die Senne, einst Sinedi oder Sinetha genannt. Der Kupferstich zeigt die im Umbruch begriffene Senne. Mit ihrer Urbarmachung stieg auch stetig die Anbaufläche für Getreide, überwiegend Roggen, Buchweizen, Gerste und Hafer.

(Potthoff, G., Aus der Geschichte der Wassermühlen ..., S. 16)



Die Vorfahren väterlicherseits


stammen aus Westfalen, dem östlichen Landesteil des heutigen Landes Nordrhein-Westfalen, der im Wesentlichen das Gebiet der ehemaligen preußischen Provinz Westfalen umfasst. Sie stammen aus den Orten Sende, Liemke, Schloß Holte, Verl. Diese Orte waren früher Bauerschaften innerhalb des Kirchspiels Verl, sie gehörten zur Grafschaft Rietberg. Verl liegt bei 51° 55' n. B. und 8° 34' ö. L. auf einer Höhe von 110 m ü. NN am Westrand der Senne südwestlich des Teutoburger Waldes.
Aus dem Ort Sende, heute ein Stadtteil von Verl, stammt Franz Kammertöns (Urgroßvater).
Dessen Linie ist bis ins 16. Jahrhundert (~ 1530) nachweisbar.


Davon 111 km südöstlich liegt der Ort Eberschütz.


Die Vorfahren mütterlicherseits

Eberschütz


stammen aus dem Territorium der ehemaligen Landgrafschaft Hessen (s.a. Kurfürstentum Hessen) des heutigen Landes Hessen. Sie lebten in den nahe beieinanderliegenden Orten Eberschütz, Sielen, Trendelburg, Hofgeismar:
Julius Heise (Großvater) wurde geboren in Eberschütz, heute ein Stadtteil von Trendelburg.
Die Linie HEISE ist bis Anfang des 16. Jahrhunderts (~ 1510) zurückverfolgbar.

Beide,


Franz Kammertöns (vermutl. 1875/76) und Friedrich Julius Heise (vermutl. vor 1900), wanderten in der zweiten Hälfte des vorletzten Jahrhunderts aus ihren Heimatdörfern aus, wurden im Ruhrgebiet ansässig, hier gab es Arbeit (Müller, Friedrich, Westfälische Auswanderer, S. 12 ff, Tenfelde, Klaus, Sozialgeschichte der Bergarbeiterschaft, S. 230 ff).
1931 kamen die beiden Familien Kammertöns und Heise im Ruhrgebiet in persönlichen Kontakt: Wilhelm Kammertöns und Paula Heise lernten sich 1931 in Bochum-Hamme im Kirchenchor der katholischen Gemeinde Herz-Jesu kennen und heirateten 1938.


Namenherkunft KAMMERTÖNS (Onomastik)


Bisherige Varianten:
Tonnieß Cammer, Cammer Tönnies, Cammer Thonies, Camer, Cammer, Kamer, Kammer, Cammertöns, Camertöns, Cammertönies, Cammertonnies, Cammertönß, Kammertönnies.

Vermutlich aus
Camer, Kamer, Kammer(er) = "Verwalter" der Einkünfte an Höfen, Kloster usw.
und
Tönies, Töns = Antonius
(Berufsbezeichnung plus Patronymikon).

Hierzu s.a. Schlelein, M., Herkunft und Bedeutung von Familiennamen im Verler und Rietberger Land, in: Heimatjahrbuch Kreis Gütersloh, 1987, S. 134 - 136


Zahlen zum Nachnamen KAMMERTÖNS


In Deutschland gibt es 122 Telefonbucheinträge zum Namen Kammertöns und damit ca. 325 Personen mit diesem Namen.
Die Anzahl der Namenträger ist sehr gering, der Name tritt unterdurchschnittlich häufig auf.
Diese leben in 29 Städten und Landkreisen. Die meisten Anschlüsse sind in Gütersloh gemeldet, nämlich 54, hier tritt der Name sehr konzentriert auf.
Weitere Kreise/Städte mit besonders vielen Namensträgern sind Steinfurt (17), Essen (8), Bielefeld (4), Mettmann (4), Bochum (4), Berlin (3), Emsland (3), Paderborn (2) sowie Recklinghausen mit 2 Einträgen.
Norbert Kammertöns kommt in Deutschland am häufigsten vor. Maria sowie Franz-Josef sind die nächsten oft gefundenen Vornamen, gefolgt von Bruno, Ulrich, Annette, Josef, Gabriele, Jürgen.

(www.verwandt.de)


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